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Inhaltsverzeichnis (anklickbar)
Inhalt
1 Konformitätserklärung
 | Diese Erklärung wurde am 1. Dezember 2003 für Watson-Marlow-Pumpen 323Dz erteilt. Wenn diese Pumpe als Einzelgerät eingesetzt wird, entspricht sie den folgenden Richtlinien: Maschinenrichtlinie 2006/42/EC, EMV-Richtlinie 2004/108/EC. |
2 Inkorporationserklärung
Wenn diese Pumpe für den Einbau in Maschinen oder für den Einsatz zusammen mit anderen Maschinen in Anlagen vorgesehen ist, darf sie erst in Betrieb genommen werden, wenn für die gesamte Maschine bzw. Anlage eine Konformitätserklärung gemäß der Maschinenrichtlinie 2006/42/EC vorliegt.
Verantwortlich: Christopher Gadsden, Geschäftsführer, Watson-Marlow Limited, Falmouth, Cornwall TR11 4RU, England. Telefon: +44 (0) 1326 370370, Fax: +44 (0) 1326 376009.
Die Angaben in dieser Anleitung sind zur Zeit der Veröffentlichung nach unserem besten Wissen korrekt. Watson-Marlow Limited übernimmt jedoch keinerlei Haftung für Fehler oder Auslassungen. Watson-Marlow Bredel verfolgt eine Firmenpolitik der ständigen Produktverbesserung und behält sich vor, Spezifikationen ohne Vorankündigung zu ändern. Diese Anleitung ist nur für den Gebrauch mit der Pumpe bestimmt, mit der sie herausgegeben wurde. Ältere oder neuere Modelle können Unterschiede aufweisen. Die aktuellsten Anleitungen sind auf der Watson-Marlow-Website zu finden: http://www.watson-marlow.de
3 Zwei Jahre Garantie
Für sämtliche Teile dieses Produkts, an denen innerhalb von zwei Jahren nach der Auslieferung an den Endkunden Mängel auftreten, garantiert Watson-Marlow Limited die kostenlose Reparatur bzw. den kostenlosen Austausch durch Watson-Marlow, eine Tochterfirma oder einen Vertragshändler gemäß den nachstehenden Bedingungen. Die Mängel müssen durch Material- oder Herstellungsfehler verursacht worden sein und dürfen nicht auf eine Verwendung des Produkts zurückgehen, die von den in dieser Anleitung enthaltenen Anweisungen abweicht.
Bedingungen und Ausschlüsse zur obigen Garantie:
- Verbrauchsmaterialien wie Schläuche und Rollen sind von der Garantie ausgeschlossen.
- Die Produkte müssen nach vorheriger Absprache und frachtfrei an Watson-Marlow Limited, an eine Tochterfirma oder an einen Vertragshändler eingeschickt werden.
- Alle Reparaturen oder Änderungen müssen von Watson-Marlow Limited, einer Tochterfirma oder einem Vertragshändler oder mit ausdrücklicher Genehmigung von Watson-Marlow Limited, einer Tochterfirma oder einem Vertragshändler durchgeführt worden sein.
- Produkte, die fahrlässig behandelt, zweckfremd eingesetzt, vorsätzlich oder unbeabsichtigt beschädigt oder Stromstößen ausgesetzt wurden, sind von der Garantie ausgeschlossen.
Garantien im Namen von Watson-Marlow Limited, die von Dritten, einschließlich Vertretern, Tochterfirmen oder Händlern von Watson-Marlow gegeben wurden und die nicht den Bedingungen dieser Garantie entsprechen, sind für Watson-Marlow Limited nur dann bindend, wenn sie von einem Direktor oder Manager von Watson-Marlow Limited ausdrücklich schriftlich anerkannt wurden.
4 Pumpe auspacken
Packen Sie alle Teile vorsichtig aus und heben Sie die Verpackung auf, bis sichergestellt ist, dass alle Bestandteile vorhanden und unbeschädigt sind. Vergleichen Sie die Bestandteile mit dem unten aufgeführten Lieferumfang.
Verpackung entsorgen
Entsorgen Sie Verpackungsmaterialien auf sichere Weise und unter Einhaltung der örtlich geltenden Vorschriften. Dies gilt besonders für die stoßfesten Styroporschalen. Der äußere Karton ist aus Pappe und ist rezyklierbar.
Kontrolle
Prüfen Sie, ob alle Bestandteile vorhanden sind. Untersuchen Sie die Bestandteile auf Transportschäden. Benachrichtigen Sie, falls etwas fehlt oder beschädigt ist, sofort Ihren Händler.
Lieferumfang (Pumpe 323Dz, Standardprodukt)
- Antriebseinheit 323Dz ausgestattet mit:
- Pumpenkopf 501RL, 313 oder 314 (siehe Pumpenspezifikationen), wenn als komplette Pumpengruppe spezifiziert
- Das für Ihre Pumpe bestimmte Netzstromkabel
- PC-lesbare CD-ROM mit dieser Bedienungsanleitung
- Schnellstart-Anleitung
Hinweis: Einige Ausführungen dieses Produkts umfassen andere Teile als die oben aufgeführten. Vergleichen Sie die Lieferung mit Ihrer Bestellung.
Lagerung
Dieses Produkt hat eine verlängerte Lagerbeständigkeit. Nach einer Lagerung ist jedoch sicherzustellen, dass alle Teile korrekt funktionieren. Denken Sie daran, dass die Pumpe eine Batterie enthält, deren Lebensdauer bei Nichtbenutzung sieben Jahre beträgt. Es wird davon abgeraten, Schläuche für Schlauchpumpen über längere Zeit zu lagern. Bitte beachten Sie für Schläuche, die Sie nach einer Lagerung einsetzen möchten, deren Lagerungsempfehlungen und Verfalldaten.
5 Rücksendung von Pumpen
Geräte, die mit Körperflüssigkeiten, giftigen Chemikalien oder anderen gesundheitsgefährdenden Stoffen verunreinigt sind oder diesen ausgesetzt waren, müssen vor der Rücksendung an Watson-Marlow bzw. den Händler dekontaminiert werden.
Die am Ende dieser Bedienungsanleitung zu findende Bescheinigung oder eine ähnliche, unterschriebene Erklärung muss außen an der Versandverpackung angebracht werden. Diese Bescheinigung ist auch dann erforderlich, wenn die Pumpe nie im Einsatz war.
Wurde die Pumpe benutzt, werden eine Dekontaminierungserklärung sowie Angaben darüber benötigt, mit welchen Flüssigkeiten die Pumpe in Berührung kam und wie sie gereinigt wurde.
6 Schlauchpumpen – Übersicht
Schlauchpumpen oder peristaltische Pumpen sind die einfachsten möglichen Pumpen – sie haben keine Ventile, Dichtungen oder Durchführungen, die verstopfen oder korrodieren können. Die gepumpte Flüssigkeit kommt nur mit der Innenwand eines Schlauchs in Berührung, sodass verhindert wird, dass die Pumpe die Flüssigkeit bzw. die Flüssigkeit die Pumpe verunreinigt. Schlauchpumpen können gefahrlos trocken laufen.
Funktionsweise
Ein kompressibler Schlauch wird zwischen einer Rolle und einem Schlauchbett auf einem Kreisbogen zusammengedrückt, sodass an der Berührungsstelle eine Dichtung entsteht. Während die Rolle am Schlauch entlangläuft, bewegt sich auch die Dichtung voran. Nachdem die Rolle darüber gelaufen ist, kehrt der Schlauch in seine ursprüngliche Form zurück und erzeugt dabei einen Unterdruck, der mit durch die Einlassöffnung angesaugter Flüssigkeit ausgeglichen wird.
Bevor die Rolle das Ende des Schlauchbetts erreicht, drückt eine zweite Rolle den Schlauch am Anfang des Schlauchbetts zusammen, sodass ein Flüssigkeitspolster zwischen den beiden Druckstellen eingeschlossen wird. Wenn die erste Rolle das Schlauchbett verlässt, bewegt sich die zweite weiter voran, sodass das Flüssigkeitspolster durch die Auslassöffnung der Pumpe ausgestoßen wird. Gleichzeitig wird hinter der zweiten Rolle ein neuer Unterdruck erzeugt, durch den wiederum Flüssigkeit durch die Einlassöffnung gesaugt wird.
Es gibt keinen Rücklauf und keinen Siphoneffekt, und wenn sie nicht in Betrieb ist, dichtet die Pumpe den Schlauch wirksam ab. Es sind keine Ventile erforderlich.
Das Prinzip kann veranschaulicht werden, indem man mit Daumen und Zeigefinger einen weichen Schlauch zusammendrückt und mit zusammengedrückten Daumen und Zeigefinger daran entlangfährt: Aus dem einen Ende des Schlauchs wird Flüssigkeit herausgedrückt und in das andere Ende wird mehr Flüssigkeit hereingesaugt.
Der Verdauungstrakt von Tieren funktioniert auf ähnliche Weise.
Geeignete Anwendungen
Schlauchpumpen eignen sich hervorragend für die meisten Flüssigkeiten, einschließlich viskosen, scherempfindlichen, korrosiven und abrasiven Flüssigkeiten sowie Schwebstoffe enthaltenden Flüssigkeiten. Sie sind besonders vorteilhaft für Pumpaufgaben, bei denen Hygiene eine wichtige Rolle spielt.
Schlauchpumpen funktionieren nach dem Verdrängungsprinzip. Sie eignen sich insbesondere für Mess-, Dosier- und Abfüllanwendungen. Die Pumpen lassen sich leicht installieren und bedienen und sind kostengünstig in der Wartung.
7 Sicherheitshinweise
Aus Sicherheitsgründen dürfen diese Pumpe und die zugehörigen Schläuche nur von entsprechend ausgebildetem Fachpersonal eingesetzt werden, das diese Anleitung gelesen und verstanden hat und sich der möglichen Gefahren bewusst ist. Wird die Pumpe in einer Weise eingesetzt, die von Watson-Marlow Limited nicht spezifiziert ist, kann der Schutz, den die Pumpe bietet, beeinträchtigt werden.
Jede an der Installation oder Wartung dieser Pumpe beteiligte Person muss für die Ausführung solcher Arbeiten qualifiziert sein. In Großbritannien müssen diese Personen mit dem "Health and Safety at Work Act" von 1974 (Gesetz für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz) vertraut sein.
 | Dieses Symbol wird auf der Pumpe und in der Bedienungsanleitung benutzt und bedeutet: Vorsicht, es besteht die Gefahr eines Stromschlages. |
 | Dieses Symbol wird auf der Pumpe und in der Bedienungsanleitung benutzt und bedeutet: Vorsicht, bitte beachten Sie die begleitenden Hinweise. |
 | Dieses Symbol wird auf der Pumpe und in der Bedienungsanleitung benutzt und bedeutet: Vorsicht, Gefahr für Finger in Kontakt mit bewegten Teilen. |
Im Pumpenkopf befinden sich bewegliche Teile. Vor dem Öffnen sind die folgenden Sicherheitshinweise zu beachten:
- Stellen Sie sicher, dass die Pumpe von der Netzstromversorgung getrennt ist.
- Stellen Sie sicher, dass die Leitungen drucklos sind.
- Stellen Sie bei defektem Schlauch sicher, dass Flüssigkeitsrückstände im Pumpenkopf in einen geeigneten Behälter oder Abfluss ablaufen können.
- Tragen Sie beim Fördern gefährlicher Stoffe Schutzkleidung und Augenschutz.
- Der primäre Schutz der Bedienperson vor drehenden Pumpenteilen erfolgt durch den Pumpenkopfschutz. Beachten Sie, dass der Pumpenkopfschutz je nach Pumpenkopftyp unterschiedlich ist. Siehe die Abschnitte Pumpenköpfe 313D und 314D und Pumpenkopf 501RL in dieser Anleitung.
Diese Pumpe darf nur gemäß ihrem Bestimmungszweck eingesetzt werden.
Die Pumpe muss jederzeit zugänglich sein, um Bedienung und Wartung zu erleichtern. Die Zugangsstellen dürfen nicht zugestellt oder versperrt werden. Es dürfen keine Geräte an der Antriebseinheit angebracht werden, die nicht von Watson-Marlow geprüft und zugelassen sind. Anderenfalls können Personen- oder Sachschäden verursacht werden, für die keinerlei Haftung übernommen wird.
Beim Fördern von Gefahrenstoffen müssen entsprechende Sicherheitsverfahren für die jeweilige Flüssigkeit und Anwendung eingehalten werden, um Personenschäden zu vermeiden.
 | Dieses Produkt entspricht nicht der ATEX-Richtlinie und darf nicht in zündfähigen Atmosphären eingesetzt werden.
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8 Pumpenspezifikationen
Schilder auf der Pumpenrückseite enthalten Informationen zum Hersteller und zur Herstelleranschrift, die Produktnummer, die Seriennummer sowie Angaben zum Modell.
Dosierpumpe 323Dz
Diese Pumpe kann über das Tastenfeld (oder einen Fußschalter zur Dosierung) bedient werden. Sie verfügt über folgende Funktionen:
- Handbedienung
- Drehzahlregelung, Run/Stopp, Drehrichtungskontrolle
- Fernsteuerung
- Der Dosiervorgang kann durch einen Kontaktschluss oder durch ein logisches Eingangssignal gesteuert werden.
- Dosieren
- Die Pumpe gibt abgemessene Flüssigkeitsmengen als einzelne Dosiervorgänge, Chargen oder als zeitgesteuerte Sequenzen von Dosiervorgängen aus. Rampen- und Nachlaufsteuerung.
Modell mit hoher Drehzahl
323Dz mit Dreirollen-Klappdeckel-Pumpenkopf 313D: maximale Drehzahl 400 U/min; oder Vierrollen-Klappdeckel-Pumpenkopf 314D: maximale Drehzahl 300 U/min; für 1,6 mm Schlauchwandstärke und Schläuche bis 8 mm Innendurchmesser.
Modell mit geringer Drehzahl
323Dz mit Pumpenkopf 501RL für 1,6 mm Schlauchwandstärke und Schläuche bis 8 mm Innendurchmesser: maximale Drehzahl 300 U/min. Hinweis: Es ist möglich, die Pumpenköpfe 313 und 314 mithilfe einer Adapterplatte an einen Antrieb 323Dz mit geringer Drehzahl zu montieren: Teilenummer 039.0031.000.
Versorgungsspannung/-frequenz | 115 VAC, 50/60 Hz, 1 Ph |
| 230 VAC, 50/60 Hz, 1 Ph |
Maximale Rotordrehzahl | 300 U/min; 400 U/min |
Drehzahlregelungsbereich | 300:1; 200:1 |
Minimale Rotordrehzahl | 1 U/min; 2 U/min |
Leistungsaufnahme | 100 VA |
Betriebstemperatur | 4 °C bis 40 °C |
Lagertemperatur | -40 °C bis +70 °C |
Gewicht des Antriebs | 4,5 kg |
Gewicht mit Pumpenkopf 313 | 4,8 kg |
Gewicht mit Pumpenkopf 501RL | 5,5 kg |
Geräuschpegel | < 70 dB(A) in 1 m Entfernung |
Normen | EN 60529-1 (IP31) |
| Maschinenrichtlinie: 2006/42/EC |
| EMV-Richtlinie: 2004/108/EC |
Absolute Mindestdosiermenge | 2 Umdrehungen |
Empfohlene Mindestdosiermenge | 5 Umdrehungen |
Maximale Einzeldosiermenge | 9.999 Liter |
Minimale Anzahl an Dosiervorgängen | 1 |
Maximale Anzahl an Dosiervorgängen | 9.999 |
Minimales Intervall zwischen Dosiervorgängen | 0,1 Sekunde |
Maximales Intervall zwischen Dosiervorgängen | 999 Sekunden |
8.1 Abmessungen
9 Gute Pumpeninstallationspraktiken
9.1 Allgemeine Empfehlungen
Eine korrekt ausgeführte Installation begünstigt eine lange Schlauchlebensdauer. Platzieren Sie die Pumpe auf einer ebenen, waagerechten und starren, weitgehend erschütterungsfreien Oberfläche, damit eine korrekte Schmierung des Getriebes gewährleistet ist. Sorgen Sie dafür, dass Luft ungehindert die Pumpe umströmen und so Wärme abgeführt werden kann. Achten Sie darauf, dass die Umgebungstemperatur in Pumpennähe 40 °C nicht überschreitet.
Mit der Taste STOP auf dem Tastenfeld kann die Pumpe zu jeder Zeit angehalten werden. Es wird jedoch empfohlen, einen geeigneten Not-Aus-Schalter in der Netzstromversorgung der Pumpe zu installieren.
Stapeln Sie nicht mehr als drei Pumpen übereinander. Werden Pumpen gestapelt, muss darauf geachtet werden, dass die Umgebungstemperatur um jede Pumpe im Stapel 40 °C nicht überschreitet.
Die Pumpe kann je nach Bedarf so eingerichtet werden, dass der Rotor im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn dreht. Es ist jedoch zu beachten, dass mit einem Pumpenkopf 501RL die Lebensdauer der Schläuche bei im Uhrzeigersinn drehendem Rotor länger ist, während die Förderleistung gegen Druck bei im Gegenuhrzeigersinn drehendem Rotor am höchsten ist.
Schlauchpumpen sind selbstansaugend und selbstdichtend gegen Rücklauf. In den Einlass- und Auslassleitungen werden keine Ventile benötigt. Ventile im Prozessfluss müssen geöffnet werden, bevor die Pumpe anläuft. Es wird empfohlen, zwischen der Pumpe und Ventilen auf der Förderseite der Pumpe eine Druckentlastungsvorrichtung zu installieren, um Schäden zu verhindern, die durch den unbeabsichtigten Betrieb bei geschlossenem Auslassventil entstehen können.
9.2 Empfehlungen und Einschränkungen
Installieren Sie Pumpen nicht an einem beengten Ort, an dem keine ausreichende Luftzirkulation um die Pumpe stattfinden kann.
Halten Sie Druck- und Saugleitungen so kurz und gerade wie möglich – jedoch möglichst nicht kürzer als 1 m – und achten Sie auf einen möglichst geradlinigen Verlauf. Verwenden Sie große Krümmungsradien (mindestens der vierfache Schlauchdurchmesser). Dimensionieren Sie Anschlussleitungen und Fittings entsprechend dem zu erwartenden Leitungsdruck. Vermeiden Sie Reduzierstücke und Schlauchstücke mit einem geringeren Innendurchmesser als der des Schlauchs im Pumpenkopf. Dies gilt insbesondere für die Ansaugleitungen. Falls Ventile in der Leitung vorhanden sind (bei selbstansaugenden Schlauchpumpen normalerweise nicht erforderlich), dürfen sie die Fördermenge nicht beeinträchtigen. Bei laufender Pumpe müssen alle Ventile in der Flussleitung offen sein.
Verwenden Sie Druck- und Saugleitungen, deren Innendurchmesser gleich oder größer ist als der Innendurchmesser des Schlauchs im Pumpenkopf. Verwenden Sie beim Fördern viskoser Flüssigkeiten Schläuche, deren Innendurchmesser um ein Mehrfaches größer ist als der des Pumpenschlauchs.
Stellen Sie sicher, dass bei längeren Schläuchen mindestens 1 m Schlauch mit glatter Innenwand an die Einlass- und Auslassöffnung des Pumpenkopfs angeschlossen ist, um Impulsverluste und Druckunregelmäßigkeiten in der Leitung möglichst gering zu halten. Dies ist besonders wichtig bei viskosen Flüssigkeiten und bei Anschluss an starre Rohrleitungen.
Platzieren Sie die Pumpe entweder auf derselben oder direkt unterhalb der Höhe der zu fördernden Flüssigkeit. Dies gewährleistet eine geflutete Ansaugung und maximale Förderleistung.
Halten Sie das Schlauchbett des Pumpenkopfs und alle beweglichen Teile sauber.
Lassen Sie die Pumpe beim Fördern viskoser Flüssigkeiten mit geringer Drehzahl laufen. Eine geflutete Ansaugung verbessert in allen Fällen die Förderleistung, insbesondere bei viskosen Flüssigkeiten.
Kalibrieren Sie die Pumpe nach dem Wechseln von Schläuchen, Flüssigkeit oder Anschlussleitungen neu. Es wird außerdem empfohlen, die Pumpe zur Erhaltung der Präzision regelmäßig neu zu kalibrieren.
IP31-Modelle können mit einem feuchten Tuch abgewischt, dürfen jedoch nicht abgespritzt oder in Flüssigkeit getaucht werden.
Spannen Sie beim Einsatz von Marprene- oder Bioprene-Endlosschläuchen den Schlauch nach den ersten 30 Minuten Betriebszeit nach.
Schlauchauswahl: Die in Watson-Marlow-Publikationen veröffentlichten Listen zur chemischen Beständigkeit sind nur als Richtlinien gedacht. Fordern Sie bei Zweifeln an der Kompatibilität von Schlauchmaterial und Förderflüssigkeit eine Watson-Marlow-Schlauchmusterkarte für Beständigkeitstests an.
10 Pflege und Wartung
Die Pumpe entspricht der Schutzart IP31. Die Oberfläche lässt sich durch Abwischen reinigen. Keine Lösungsmittel, scheuernden Stoffe, starke organische Säuren oder alkalihaltige Reinigungslösungen verwenden.
Entfernen Sie den Schlauch, nehmen Sie den Pumpenkopf ab und säubern Sie den Pumpenkopf gründlich mit Wasser unter Zugabe eines milden Reinigungsmittels.
Prüfen Sie die beweglichen Teile des Rotors von Zeit zu Zeit auf Gängigkeit. Schmieren Sie die Drehzapfen und Rollen gelegentlich mit teflonhaltigem Öl.
Die Pumpe besitzt eine hervorragende umfassende chemische Beständigkeit gegen anorganische Säuren, Salzlösungen, alkalische Verbindungen, einige Kohlenwasserstoffe und eine große Anzahl von Ölen und Fetten. Sie ist abwischbar, ein anhaltender Kontakt mit Alkoholen sollte jedoch vermieden werden. Das Gehäuse könnte bei Kontakt mit konzentrierten Säuren und Lösungsmitteln beschädigt werden.
In der Pumpe selbst gibt es keine Teile, die vom Benutzer gewartet oder repariert werden können. Das Gerät ist zur Wartung an Watson-Marlow oder einen anerkannten Vertreter bzw. Händler zurückzugeben.
11 Anschluss an eine Stromversorgung
 | Bei starken elektrischen Störungen wird die Verwendung eines handelsüblichen Überspannungsschutzes empfohlen.
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 | Der Spannungswahlschalter befindet sich auf der Pumpenrückseite. Stellen Sie den Spannungswahlschalter entweder auf 115 V (Wechselspannungen von 100–120 V bei 50/60 Hz) oder auf 230 V (Wechselspannungen von 200–240 V bei 50/60 Hz) ein. Kontrollieren Sie vor dem Anschluß der Netzstromversorgung immer den Spannungswahlschalter.
Stellen Sie mithilfe von Netzstromkabel und Netzstecker einen geeigneten Anschluss an eine einphasige Netzstromversorgung her. Farbkennung des Netzstromkabels:
- 220–240 V: Phasenleiter: Braun; Neutralleiter: Blau; Schutzerdungsleiter: Grün/Gelb.
- 110–120 V: Phasenleiter: Schwarz; Neutralleiter: Weiß; Schutzerdungsleiter: Grün.
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Hauptsicherung: Träge Sicherung vom Typ T1,0A befindet sich unter der Stromanschlussbuchse auf der Pumpenrückseite.
Stromunterbrechung: Diese Pumpe hat eine automatische Wiedereinschaltfunktion (Auto-Neustart), die (sofern aktiviert) die Pumpe in den Betriebszustand zurückversetzt, den sie vor dem Stromausfall hatte. Siehe Auto-Neustart.
Ein-/Ausschalt-Arbeitszyklen: Schalten Sie das Gerät nicht öfter als 10-mal in der Stunde ein und aus, weder manuell noch über die automatische Wiedereinschaltfunktion.
12 Checkliste zur Inbetriebnahme
Hinweis: Siehe auch Schlauch einlegen – 313 und 314 und Schlauch einlegen – 501RL.
- Stellen Sie sicher, dass der Pumpenschlauch korrekt an die Ansaug- und Auslassleitungen angeschlossen ist.
- Stellen Sie sicher, dass das Gerät korrekt an eine geeignete Stromversorgung angeschlossen ist.
- Stellen Sie sicher, dass die Empfehlungen im Abschnitt Gute Pumpeninstallationspraktiken befolgt wurden.
13 Erstmaliges Einschalten
Hinweis: In dieser Anleitung ist die aktive Option in Menübildschirmen fett dargestellt: "Deutsch" im ersten hier abgebildeten Bildschirm. Die aktive Option erscheint im Display in invertiertem Text.
- Schalten Sie die Stromversorgung auf der Pumpenrückseite ein. Die Pumpe durchläuft einen Einschalttest, um die korrekte Funktion von Speicher und Hardware zu bestätigen. Falls eine Störung gefunden wird, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Siehe Fehlercodes.
- Die Pumpe zeigt ein Sprachmenü an. Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die gewünschte Sprache auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN, um die Auswahl zu bestätigen.
Bei den folgenden Angaben wird davon ausgegangen, dass Deutsch ausgewählt wurde. Ist die Sprache einmal ausgewählt, erscheint dieses Menü nicht mehr und alle Menüs werden in der ausgewählten Sprache angezeigt. (Das Zurücksetzen der Sprache wird später beschrieben. Siehe Sprache.)
- Die Pumpe zeigt vier Sekunden lang den Watson-Marlow-Startbildschirm an, dann vier Sekunden lang den Pumpenmodell-Identifikationsbildschirm (siehe Beispiele) und anschließend das Hauptmenü.
- Das Drehrichtungssymbol im Display zeigt Drehung im Uhrzeigersinn an. Die Drehzahl ist die Höchstdrehzahl der Pumpe. Betriebsparameter für die Erstinbetriebnahme sind in der unten stehenden Tabelle aufgeführt.
| Standardeinstellungen bei der Erstinbetriebnahme |
Sprache | Nicht eingestellt |
Drehzahl | Maximum |
Drehrichtung | Uhrzeigersinn |
Kalibrierung | 400 U/min: 313, 8-mm-Schlauch 300 U/min: 501RL, 8-mm-Schlauch |
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Hintergrundbeleuchtung | Ein |
Auto-Neustart | Aus |
Pumpenstatus | Angehalten |
Piepton | Ein |
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Die Pumpe ist jetzt gemäß den oben aufgeführten Standardeinstellungen betriebsbereit.
Alle Betriebsparameter können per Tastendruck geändert werden. Siehe Handbedienung.
14 Einschalten in darauf folgenden Arbeitszyklen
- Schalten Sie die Stromversorgung auf der Pumpenrückseite ein. Die Pumpe durchläuft einen Einschalttest, um die korrekte Funktion von Speicher und Hardware zu bestätigen. Falls eine Störung gefunden wird, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Siehe Fehlercodes.
- Die Pumpe zeigt vier Sekunden lang den Watson-Marlow-Startbildschirm an, dann vier Sekunden lang den Pumpenmodell-Identifikationsbildschirm und anschließend das Hauptmenü.
- Hinweis: Wird während der Anzeige einer dieser Bildschirme eine BELIEBIGE Taste gedrückt, springt die Anzeige sofort zum nächsten Bildschirm. Wenn direkt nach dem Einschalten zwei beliebige Tasten oder eine Taste zweimal schnell hintereinander einander gedrückt werden, springt die Anzeige sofort zum Hauptmenü. Im Hauptmenü nehmen die Tasten ihre normalen Funktionen an (siehe Handbedienung unten).
- Die Standardeinstellungen beim Einschalten sind die Einstellungen, die beim letzten Ausschalten der Pumpe aktiv waren. Stellen Sie sicher, dass die Pumpe so eingestellt ist, wie Sie sie benötigen.
Die Pumpe ist jetzt betriebsbereit. Achten Sie auf das Symbol ! in der Anzeige, wenn die Pumpe sofort anläuft. Dieses Symbol zeigt an, dass die Auto-Neustart-Funktion aktiv ist. Drücken Sie die Taste STOP, um die Pumpe anzuhalten. Siehe Auto-Neustart.
Alle Betriebsparameter können per Tastendruck geändert werden. Siehe Handbedienung.
15 Auto-Neustart
Die Auto-Neustart-Funktion schaltet die Pumpe nach einem Stromausfall automatisch wieder ein.
Wenn sich die Pumpe im Auto-Neustart-Betrieb beim Stromausfall mitten in einer Dosierung befunden hat, kehrt sie nach dem Neustart zum Dosierungsbeginn zurück und wartet darauf, dass die Taste START gedrückt wird (oder der Fernsteuerungsschalter für den Dosierungsbeginn).
Wenn sich die Pumpe vorher im Handbedienungsbetrieb befunden hat, kehrt die Pumpe nach dem Neustart zur letzten Handbedienungseinstellung zurück: angehalten, falls die Pumpe vorher stillgestanden hat, oder laufend, falls die Pumpe vorher in Betrieb war.
In der Standardeinstellung ist die Auto-Neustart-Funktion ausgeschaltet. Bei nicht eingeschalteter Auto-Neustart-Funktion zeigt die Pumpe das Hauptmenü an und wartet auf die Auswahl einer Betriebsart.
- Um die Auto-Neustart-Funktion zu aktivieren, muss die Pumpe mit Netzstrom versorgt werden.
- Halten Sie die Pumpe an. Schalten Sie den Netzstromschalter auf der Pumpenrückseite aus.
- Halten Sie die Taste START gedrückt und schalten Sie den Netzstromschalter ein. Im Display wird das Symbol ! angezeigt.
- Starten Sie die Pumpe. Wird die Netzstromversorgung unterbrochen, schaltet die Pumpe automatisch wieder ein, sobald die Netzstromversorgung wiederhergestellt ist.
- Die Auto-Neustart-Einstellung bleibt erhalten, wenn die Pumpe ausgeschaltet wird.
- Um die Auto-Neustart-Funktion zu deaktivieren, schalten Sie den Netzstromschalter auf der Pumpenrückseite aus. Halten Sie die Taste STOP gedrückt und schalten Sie den Netzstromschalter ein. Das Symbol ! wird ausgeblendet.
 | Verwenden Sie Auto-Neustart nicht für mehr als 10 Einschaltvorgänge pro Stunde.
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16 Das Hauptmenü
Neben ihren Funktionen für andere Abläufe (siehe Handbedienung) haben die folgenden Tasten in den Menübildschirmen bestimmte Funktionen:
- STOP: Die Taste STOP dient als "Zurück"-Taste, mit der der Benutzer zur nächsthöheren Menüebene zurückkehrt, ohne eine Änderung vorzunehmen. Während einer numerischen Bildschirmeingabe setzt die Taste STOP die Pumpe auf den vorherigen Wert zurück.
- AUF: Die Taste AUF dient zur Auswahl von Menüpunkten: Sie verschiebt die Hervorhebung im Menü nach oben. Wird ein numerischer Eingabebildschirm angezeigt, wird durch Drücken der Taste AUF die angezeigte Zahl erhöht.
- AB: Die Taste AB dient zur Auswahl von Menüpunkten: Sie verschiebt die Hervorhebung im Menü nach unten. Wird ein numerischer Eingabebildschirm angezeigt, wird durch Drücken der Taste AB die angezeigte Zahl verringert.
- START: Beim Einrichten der Dosis können Sie die Taste START drücken, um das Einrichungsmenü zu verlassen und mit dem Dosieren der Charge im Pumpmodus zu beginnen. Zu Beginn des Dosiervorgangs ist es möglich, über die START-Taste die Schlauchleitung komplett zu entlüften.
- DREHRICHTUNG: Beim Einrichten einer Dosis können Sie die Taste DREHRICHTUNG drücken, um die Drehrichtung der Pumpe sofort umzukehren.
- RETURN: Die Taste RETURN funktioniert ähnlich wie die Eingabetaste eines PCs: Mit ihr werden die zuvor gemachten Eingaben bestätigt. Bei der Menüpunktauswahl wird damit die mit den Tasten AUF und AB aus einem Menü ausgewählte Aktion bzw. Anzeige ausgelöst.
Die Optionen sind Dosierung, Kalibrierung, Handbedienung, Einrichtung.
- Dosierung programmiert die Pumpe für das Dosieren.
- Kalibrierung stellt die Pumpe auf eine präzise Fördermenge ein. Die Fördermenge der Pumpe wird durch den Schlauchinnendurchmesser bestimmt. Die Werkseinstellung gilt für den Pumpenkopf 501 und Schläuche mit 8-mm-Innendurchmesser bzw. für den Pumpenkopf 313/314 und Schläuche mit 8-mm-Innendurchmesser.
- Handbedienung ermöglicht die Steuerung eines kontinuierlichen Flüssigkeitstransfers über das Tastenfeld.
- Das Einrichtungsmenü bereitet die Pumpe für den Betrieb vor.
Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um zwischen den Menüpunkten zu wechseln. Drücken Sie die Taste RETURN, um einen Menüpunkt auszuwählen.
Drücken Sie die Taste STOP, um ein Untermenü zu verlassen und zum vorherigen Menü zurückzukehren. Beim Ändern von Werten im Display können Sie durch Drücken der Taste STOP den ursprünglichen Wert wiederherstellen.
16.1 Einrichtung
Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um im Hauptmenü den Menüpunkt Einrichtung auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN. Die Pumpe zeigt das Einrichtungsmenü an: ROM, Hintergrundbeleuchtung, Standardeinstellungen, Sprache und Menü.
Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um durch das Menü zu blättern. Drücken Sie die Taste RETURN, um die Option auszuwählen, die geändert werden soll.
ROM-Version
Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um den Menüpunkt ROM auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN. Die Pumpe zeigt vier Sekunden lang die Softwareversion, den Pumpentyp und die Antriebsdrehzahl an.
Hintergrundbeleuchtung für das Display
Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um im Einrichtungsmenü den Menüpunkt Hintergrundbeleuchtung auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN. Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um entweder Hintergrundbeleuchtung Ein oder Aus auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN. Alternative ... Wenn Sie sich nicht im Einrichtungsmenü befinden, können Sie die Tasten STOP und AUF gleichzeitig drücken, um die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten, oder die Tasten STOP und AB gleichzeitig, um die Hintergrundbeleuchtung auszuschalten.
Werkseinstellungen wiederherstellen
Hiermit werden alle programmierten Einstellungen gelöscht und die ursprünglichen Werkseinstellungen der Pumpe wiederhergestellt. Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um den Menüpunkt Standardeinstellungen auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN. Die Pumpe zeigt eine kurze Warnmeldung an, dass alle Einstellungen gelöscht werden, und fordert dann zur Bestätigung auf: Standardeinstellungen wiederherstellen: Ja oder Nein. Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die Option Ja auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN. Im Display wird das Einrichtungsmenü angezeigt.
Sprache
Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um im Einrichtungsmenü den Menüpunkt Sprache auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN. Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um entweder Englisch, Französisch, Deutsch oder Spanisch auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN. Die Pumpe zeigt das Einrichtungsmenü in der ausgewählten Sprache an. Im restlichen Teil dieser Anleitung wird davon ausgegangen, dass Deutsch ausgewählt wurde.
Menü
Wählen Sie mit den Tasten AUF und AB den Menüpunkt Menü aus, um das Einrichtungsmenü zu verlassen und zum Hauptmenü zurückzukehren. Drücken Sie die Taste RETURN. Alternative ... Drücken Sie die Taste STOP.
16.2 Handbedienung
 Alle Einstellungen und Funktionen der Pumpe bei Handbedienung werden per Tastendruck eingestellt und gesteuert. Die ausgewählte Drehrichtung wird im Display durch einen im Uhrzeigersinn bzw. entgegen dem Uhrzeigersinn weisenden gestrichelten Pfeil dargestellt. Wird ein Ausrufezeichen ( ! ) angezeigt, ist die Auto-Neustart-Funktion aktiv.
Hinweis: Eine Reihe der unten aufgeführten Bedienungsvorgänge sind Tastenkombinationen für Befehle, die auch über das Hauptmenü zur Verfügung stehen. Siehe Hauptmenü.
Ein kurzer Tastendruck (beliebige Taste) löst einen Piepton aus (sofern aktiv – siehe Tastenkombinationen unten) und bewirkt Folgendes:
- START: Startet die Pumpe mit der im Display angezeigten Drehzahl und Drehrichtung. Das Drehrichtungssymbol wird aktiviert, um zu bestätigen, dass die Pumpe läuft. Es wird empfohlen, die Drehzahl vor dem Starten der Pumpe auf ein Minimum zu senken.
- STOP: Funktionslos, wenn die Pumpe nicht läuft. Läuft die Pumpe, hält die Taste STOP die Pumpe an. Im Display werden weiterhin die letzte Drehzahl und Drehrichtung angezeigt. Wird die Taste START erneut gedrückt, kehrt die Pumpe zu dieser Drehzahl und Drehrichtung zurück.
- AUF: Erhöht die im Display angezeigte Drehzahl in Schritten von mindestens 1 U/min (es sei denn, die angezeigte Drehzahl ist bereits die höchste Drehzahl). Wird die Pumpe durch Drücken der Taste START eingeschaltet, läuft sie mit der neuen Drehzahl. Falls die Pumpe läuft, wenn die Taste AUF gedrückt wird, findet die Änderung sofort statt.
- AB: Senkt die im Display angezeigte Drehzahl in Schritten von mindestens 1 U/min. Wird die Pumpe durch Drücken der Taste START eingeschaltet, läuft sie mit der neuen Drehzahl. Die kleinste mögliche Drehzahl beträgt 1 U/min (Modell mit geringer Drehzahl) bzw. 2 U/min (Modell mit hoher Drehzahl). Falls die Pumpe läuft, wenn die Taste AB gedrückt wird, findet die Änderung sofort statt.
Hinweis: Durch ein weiteres Drücken der Taste AB kann die Drehzahl auf 0 U/min gesenkt werden. Die Pumpe befindet sich nach wie vor im Betriebszustand und das Drehrichtungssymbol bewegt sich weiterhin. Drücken Sie die Taste AUF, um zur Mindestdrehzahl der Pumpe zurückzukehren.
- DREHRICHTUNG: Ändert die im Display angezeigte Drehrichtung. Wird die Pumpe durch Drücken der Taste START eingeschaltet, dreht sie in der neuen Richtung. Falls die Pumpe läuft, wenn die Taste DREHRICHTUNG gedrückt wird, findet die Änderung sofort statt.
- RETURN: Hält die Pumpe an (sofern sie läuft) und zeigt das Hauptmenü an.
Tastenkombinationen haben folgende Funktionen:
- AUF und DREHRICHTUNG beim Einschalten: Aktiviert bzw. deaktiviert den Tastenfeld-Piepton.
- START beim Einschalten: Schaltet die Auto-Neustart-Funktion ein. Siehe Auto-Neustart.
- STOP beim Einschalten: Schaltet die Auto-Neustart-Funktion aus. Siehe Auto-Neustart.
- STOP und AUF: Schaltet die Hintergrundbeleuchtung für das Display ein.
- STOP und AB: Schaltet die Hintergrundbeleuchtung für das Display aus.
- DREHRICHTUNG und AB: Unterbricht die Anzeige und zeigt vier Sekunden lang die ROM-Version der Pumpe an.
Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um im Hauptmenü den Menüpunkt Handbedienung auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN. Im Display wird die letzte eingestellte Drehzahl angezeigt. (Siehe Beispiel.)
- Verwenden Sie die Taste AUF, um die Drehzahl zu erhöhen. Verwenden Sie die Taste AB, um die Drehzahl zu verringern. Es wird empfohlen, die Drehzahl vor dem Starten der Pumpe auf ein Minimum zu senken.
- Drücken Sie die Taste DREHRICHTUNG, um die Drehrichtung der Pumpe umzukehren.
- Die Drehrichtung wird durch das Drehrichtungssymbol angezeigt. Die Drehrichtung kann bei laufender oder angehaltener Pumpe geändert werden.
- Starten Sie die Pumpe mit der Taste START.
- Das Drehrichtungssymbol bewegt sich, um zu bestätigen, dass die Pumpe läuft. Das Symbol bewegt sich nicht, wenn die Pumpe stillsteht.
- Halten Sie die Pumpe mit der Taste STOP an. Die Pumpe hält sofort an.
- Im Display werden weiterhin die letzte Drehzahl und Drehrichtung angezeigt. Wird die Taste START erneut gedrückt, kehrt die Pumpe zu dieser Drehzahl zurück.
- Durch Drücken der Taste AB kann die Drehzahl auf 0 U/min gesenkt werden. Die Pumpe befindet sich nach wie vor im Betriebszustand und das Drehrichtungssymbol bewegt sich weiterhin. Drücken Sie die Taste AUF, um zur Mindestdrehzahl der Pumpe zurückzukehren.
Drücken Sie die Taste RETURN, um zum Hauptmenü zurückzukehren. Falls die Pumpe läuft, wird sie angehalten, und das Hauptmenü wird angezeigt.
16.3 Kalibrierverfahren
Damit die richtige Flüssigkeitsmenge ausgegeben wird, muss die Pumpe wissen, welcher Pumpenkopf installiert ist und welche Größe der Schlauch im Pumpenkopf hat. Sie können aber auch die Fördermenge der Pumpe messen und diesen Messwert eingeben, um die präziseste Kalibrierung zu erhalten.
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um im Hauptmenü den Menüpunkt Kalibrierung auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN.
- Die Pumpe zeigt die gespeicherten Werte über Pumpenkopf, Schlauchgröße und die aktuelle Fördermenge in Millilitern pro Minute an. (Siehe Beispieldaten.)
- Falls die Schlauch- und Pumpenkopfangaben richtig sind, wählen Sie die Option Akzept aus und drücken Sie dann die Taste RETURN. Die Pumpe zeigt kurzzeitig eine Zusammenfassung der aktuellen Drehzahl- und Fördereinstellungen und anschließend wieder das Hauptmenü an.
- Falls die Schlauch- und Pumpenkopfangaben falsch sind, wählen Sie mit den Tasten AUF und AB die Option Ändern aus und drücken Sie dann die Taste RETURN.
- Im Display werden die Pumpenkopfoptionen aufgelistet. Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die korrekte Option auszuwählen, und drücken Sie dann die Taste RETURN.
- Im Display werden die Schlauchgrößen aufgelistet. Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die korrekte Größe auszuwählen, und drücken Sie dann die Taste RETURN. Sie werden dann gefragt, ob eine Kalibriermenge ausgegeben werden soll.
- Sie werden dann gefragt, ob eine Kalibriermenge ausgegeben werden soll. Wählen Sie die Option Ja aus, um die präziseste Kalibrierung zu erhalten. Wählen Sie die Option Nein aus, wenn Sie die vorprogrammierten Fördermengen verwenden und nach einer kurzzeitig angezeigten Zusammenfassung der aktuellen Drehzahl- und Fördereinstellungen wieder zum Hauptmenü zurückkehren möchten. Drücken Sie die Taste RETURN.
- Wenn Sie Kalibriermenge auswählen, zeigt die Pumpe ihre aktuelle Drehrichtung und Drehzahl an. Mit den Tasten DREHRICHTUNG und AUF und AB können Sie die Drehrichtung bzw. die Drehzahl der Pumpe ändern.
- Führen Sie die Druckseite des Schlauches in ein dafür geeignetes Messgefäß. Drücken Sie die Taste START. Die Pumpe läuft nun vier Minuten und zeigt dabei alle relevanten Daten auf dem Display an. Sie können die Ausgabe der Kalibriermenge jederzeit mit der Taste STOP abbrechen, allerdings sollten Sie die Pumpe möglichst lange laufen lassen, um die präziseste Kalibrierung zu erhalten. Für ein möglichst präzises Ergebnis wird eine Laufzeit von mindestens 15 Sekunden empfohlen.
- Messen Sie die geförderte Flüssigkeitsmenge. Sie müssen die Menge für die Kalibrierung und Dosierung in Millilitern messen. Die Pumpe zeigt die berechnete Dosiermenge an, die auf früheren Kalibrierdaten beruht. Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um diesen Wert in die von Ihnen gemessene Flüssigkeitsmenge zu ändern. Drücken Sie die Taste RETURN. Die Pumpe zeigt die neuen Pumpenkopf-, Schlauch- und Fördereinstellungen und anschließend wieder das Hauptmenü an. (Siehe Beispieldaten.)
Außerdem ist es möglich, die Pumpe während einer Chargenausgabe neu zu kalibrieren. (Siehe Dosierung.) Die Neukalibrierung ermöglicht die Feinanpassung der Basiskalibrierung (siehe Neukalibrierung im Abschnitt Dosierung).
Falls eine Neukalibrierung um mehr als 25 % von der ursprünglichen Kalibrierung abweicht, wird der Wert der Neukalibrierung ignoriert. Eine weitere Vollkalibrierung ist erforderlich, um eine Dosiermenge um mehr als 25 % zu ändern.
16.4 Dosierung
Die Dosierungs-Funktion programmiert die Pumpe so, dass abgemessene Flüssigkeitsmengen ausgegeben werden. Hierbei kann es sich um einzelne Dosiervorgänge, eine Charge von einzeln nacheinander ausgegebenen Dosiervorgängen oder eine Charge von in bestimmten Zeitintervallen nacheinander ausgegebenen Dosiervorgänge handeln. Die Ausgabe einer Dosis oder einer Charge von Dosierungen kann durch Drücken der Taste START, oder beim Betätigen eines optionalen Fernsteuerungsfuß- oder -handschalters oder Anlegen eines externen Logiksignals gesteuert werden.
Sie können mit dem Fördern sofort beginnen, wenn Sie die für die vorherige Charge ausgewählten Einstellungen verwenden, oder erst eine oder mehrere Einstellungen ändern, bevor Sie die Pumpe starten.
Gehen Sie wie folgt vor, um sofort mit dem Fördern zu beginnen:
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um im Hauptmenü den Menüpunkt Dosierung auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN. Die Pumpe zeigt die Dosiermenge, das Dosierintervall und die Anzahl der Dosiervorgänge an und wartet dann, bis die Taste START gedrückt wird.
- Wenn die Taste START gedrückt wird, bietet die Pumpe dem Benutzer die Möglichkeit, den Pumpenschlauch zu entlüften. Halten Sie hierzu die Taste START gedrückt. Die Pumpe läuft dann kontinuierlich mit maximaler Drehzahl, bis die Taste START losgelassen wird.
- Nach dem Entlüften, oder wenn kein Entlüften erforderlich ist, drücken Sie die Taste RETURN. Die Pumpe zeigt die Dosiermenge und die Anzahl der Dosiervorgänge an und wartet dann, bis die Taste START gedrückt wird, um mit der Ausgabe der Charge zu beginnen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Chargeneinstellungen vor dem Beginn des Förderns zu ändern:
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um im Hauptmenü den Menüpunkt Dosierung auszuwählen. Drücken Sie die Taste RETURN.
- Die Pumpe zeigt die ersten drei der acht Parameter an, die für den nächsten Dosierbetrieb eingestellt werden können: Dosiermenge, Dosierintervall und Anzahl der Dosiervorgänge.
Das Dosierungsmenü umfasst drei Bildschirme.
Drücken Sie die Taste AB, um von einem Bildschirm zum nächsten zu gelangen. Die Menüpunkte werden nacheinander hervorgehoben, bis der letzte Menüpunkt im Bildschirm hervorgehoben ist. Nach einem weiteren Tastendruck auf die Taste AB wird der nächste Bildschirm des Menüs angezeigt, in dem der erste Menüpunkt hervorgehoben ist. Drücken Sie die Taste AUF, um zu einem Menüpunkt in einem vorherigen Bildschirm des Menüs zu gelangen. |
Wählen Sie mit der Taste AUF oder AB einen Menüpunkt aus und drücken Sie die Taste RETURN, um die Auswahl zu bestätigen. Die angezeigten Werte sind die, die für den letzten Dosierbetrieb eingestellt wurden. Wenn einer der acht Parameter hervorgehoben ist, können Sie den jeweils angezeigten Wert entweder akzeptieren oder ändern.
- Falls der angezeigte Wert korrekt ist, ist nichts weiter erforderlich. Heben Sie mit den Tasten AUF und AB einfach den nächsten Parameter hervor.
- Falls Sie den Wert ändern möchten, drücken Sie die Taste RETURN. Ändern Sie den Wert mit den Tasten AUF und AB. Wenn der Wert korrekt ist, drücken Sie die Taste RETURN.
- Während der Sequenz zum Einrichten der Dosis kann der Benutzer jederzeit die Taste START drücken. Die Pumpe zeigt dann den Bildschirm für das Entlüften an und kann entsprechend den eingestellten Parametern in Betrieb genommen werden. Falls für die nächste Charge beispielsweise nur die Dosiermenge der letzten Charge geändert werden muss, ändern Sie den entsprechenden Wert und drücken dann die Taste START, ohne die anderen sieben Parameter zu ändern.
 | Wenn in diesem Programmierbereich die Taste STOP gedrückt wird, während Dosierparameter eingestellt werden, wird der geänderte Wert auf die ursprüngliche Einstellung zurückgesetzt, sodass der Benutzer erneut beginnen kann.
|
Dosiermenge
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die Dosiermengenzeile (die erste Zeile im ersten Bildschirm) im Display hervorzuheben.
- Falls die angezeigte Dosiermenge korrekt ist, ist nichts weiter erforderlich. Heben Sie mit den Tasten AUF und AB einfach den nächsten oder den vorherigen Parameter hervor.
- Falls Sie die Dosiermenge ändern möchten, drücken Sie die Taste RETURN und Sie wählen dann mit den Tasten AUF und AB die gewünschte Dosiermenge aus. (Siehe Beispieldaten.) Drücken Sie die Taste STOP, wenn der ursprüngliche Wert sofort wiederhergestellt werden soll. Wenn die Dosiermenge korrekt ist, drücken Sie die Taste RETURN. Der erste Bildschirm des Dosierungsmenüs wird mit der neuen Dosiermenge angezeigt. Falls Sie andere Parameter ändern möchten, verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um jeden erforderlichen Parameter für die Änderung hervorzuheben.
 | Hinweis: Für die Dosiermenge müssen mehr als zwei vollständige Umdrehungen des Pumpenkopfs genutzt werden. Um die größtmögliche Genauigkeit zu erreichen, sollten für die Dosiermenge jedoch über fünf Umdrehungen verwendet werden. Sind für die Dosiermenge weniger als fünf Umdrehungen erforderlich, kann die Pumpe die Warnung ausgeben, dass eine kleinere Schlauchgröße notwendig ist. Sollten Sie die Schlauchgröße dann nicht ändern, setzt die Pumpe den Betrieb mit der ausgewählten Dosiermenge möglicherweise fort, doch kann die Genauigkeit in diesem Fall geringer sein. Falls für die Dosiermenge weniger als das Minimum von zwei Umdrehungen verwendet werden, zeigt die Pumpe eine Warnung an und es kann nicht fortgefahren werden. Sollten Sie die Dosiermenge jedoch beibehalten wollen, müssen Sie zuerst die Pumpe mit einer kleineren Schlauchgröße neu kalibrieren. (Siehe Kalibrierung).
|
Dosierintervall
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die Dosierintervallzeile (die zweite Zeile im ersten Bildschirm) im Display hervorzuheben. Im Display wird das zuletzt eingestellte Zeitintervall zwischen einzelnen Dosiervorgängen in Sekunden angezeigt.
Hinweis: Falls das Zeitintervall auf Null gesetzt wird, wartet die Pumpe auf ein Startsignal von der Taste START, einem optionalen externen Steuerungsschalter oder einem Logiksignal, bevor mit jeder Einzeldosis fortgefahren wird. Falls das Zeitintervall größer als Null ist, gibt die Pumpe die Sequenz der Dosiervorgänge im programmierten Zeitintervall aus.
- Falls das angezeigte Zeitintervall korrekt ist, ist nichts weiter erforderlich. Heben Sie mit den Tasten AUF und AB einfach den nächsten oder den vorherigen Parameter hervor.
- Falls Sie das Dosierintervall ändern möchten, drücken Sie die Taste RETURN und wählen Sie dann mit den Tasten AUF und AB das gewünschte Dosierintervall aus. (Siehe Beispieldaten.) Drücken Sie die Taste STOP, wenn der ursprüngliche Wert sofort wiederhergestellt werden soll. Wenn das Dosierintervall korrekt ist, drücken Sie die Taste RETURN. Der erste Bildschirm des Dosierungsmenüs wird mit dem neuen Dosierintervall angezeigt. Falls Sie andere Parameter ändern möchten, verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um jeden erforderlichen Parameter für die Änderung hervorzuheben.
Anzahl der Dosiervorgänge
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die Zeile mit der Anzahl der Dosiervorgänge (die dritte Zeile im ersten Bildschirm) im Display hervorzuheben. Im Display wird die zuletzt eingestellte Anzahl der Dosiervorgänge angezeigt.
- Falls die angezeigte Anzahl korrekt ist, ist nichts weiter erforderlich. Heben Sie mit den Tasten AUF und AB einfach den nächsten oder den vorherigen Parameter hervor.
- Falls Sie die Anzahl der Dosiervorgänge ändern möchten, drücken Sie die Taste RETURN und wählen Sie dann mit den Tasten AUF und AB die gewünschte Anzahl aus. (Siehe Beispieldaten.) Drücken Sie die Taste STOP, wenn der ursprüngliche Wert sofort wiederhergestellt werden soll. Wenn die Anzahl korrekt ist, drücken Sie die Taste RETURN. Der erste Bildschirm des Dosierungsmenüs wird mit der neuen Anzahl der Dosiervorgänge angezeigt. Falls Sie andere Parameter ändern möchten, verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um jeden erforderlichen Parameter für die Änderung hervorzuheben.
Hinweis: Falls für die Anzahl der Dosiervorgänge der Wert "1" eingestellt wird, wartet die Pumpe für jede Dosis auf das Drücken der Taste START, und die im Display während des Dosierbetriebs angezeigte Anzahl erhöht sich mit jeder Dosis. Falls für die Anzahl der Dosiervorgänge ein größerer Wert als "1" eingestellt wird, verringert sich die im Display angezeigte Anzahl mit jeder Dosis, bis der Wert Null erreicht und die Charge vollständig ist.
Pumpendrehzahl
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die Drehzahlzeile (die erste Zeile im zweiten Bildschirm) im Display hervorzuheben. Im Display wird die zuletzt eingestellte Drehzahl angezeigt.
- Falls die angezeigte Drehzahl korrekt ist, ist nichts weiter erforderlich. Heben Sie mit den Tasten AUF und AB einfach den nächsten oder den vorherigen Parameter hervor.
- Falls Sie die Drehzahl ändern möchten, drücken Sie die Taste RETURN und wählen Sie dann mit den Tasten AUF und AB die gewünschte Drehzahl aus – bis maximal 300 U/min (Modell mit geringer Drehzahl oder höherer Drehzahl mit dem Pumpenkopf 314) oder 400 U/min (Modell mit höherer Drehzahl mit dem Pumpenkopf 313). (Siehe Beispieldaten.) Drücken Sie die Taste STOP, wenn der ursprüngliche Wert sofort wiederhergestellt werden soll. Wenn die Drehzahl korrekt ist, drücken Sie die Taste RETURN. Der zweite Bildschirm des Dosierungsmenüs wird mit der neuen Pumpendrehzahl angezeigt. Falls Sie andere Parameter ändern möchten, verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um jeden erforderlichen Parameter für die Änderung hervorzuheben.
Pumpendrehrichtung
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die Drehrichtungszeile (die zweite Zeile im zweiten Bildschirm) im Display hervorzuheben. Im Display wird die zuletzt eingestellte Drehrichtung angezeigt.
- Falls die angezeigte Drehrichtung korrekt ist, ist nichts weiter erforderlich. Heben Sie mit den Tasten AUF und AB einfach den nächsten oder den vorherigen Parameter hervor.
- Falls Sie die Drehrichtung ändern möchten, drücken Sie die Taste RETURN und heben Sie dann mit der Taste AUF oder AB die gewünschte Drehrichtung hervor. (Siehe Beispiel.) Drücken Sie die Taste RETURN. Der zweite Bildschirm des Dosierungsmenüs wird mit der neuen Pumpendrehrichtung angezeigt. Falls Sie andere Parameter ändern möchten, verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um jeden erforderlichen Parameter für die Änderung hervorzuheben.
Alternative ... Drücken Sie die Taste DREHRICHTUNG an einer beliebigen Stelle der Menüsequenz.
Anlauframpe
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die Anlauframpenzeile (die dritte Zeile im zweiten Bildschirm) im Display hervorzuheben. Im Display wird die Anlauframpeneinstellung des letzten Dosierbetriebs angezeigt. Wird der Wert "0" eingestellt, läuft die Pumpe abrupt mit voller Drehzahl an. Wird der Wert "5" eingestellt, beschleunigt die Pumpe langsam bis zur vollen Drehzahl.
- Falls die angezeigte Einstellung korrekt ist, ist nichts weiter erforderlich. Heben Sie mit den Tasten AUF und AB einfach den nächsten oder den vorherigen Parameter hervor.
- Falls Sie die Einstellung ändern möchten, drücken Sie die Taste RETURN und heben Sie dann mit der Taste AUF oder AB die gewünschte Einstellung hervor: 0, 1, 2, 3, 4 oder 5. (Siehe Beispiel.) Drücken Sie die Taste STOP, wenn der ursprüngliche Wert sofort wiederhergestellt werden soll. Drücken Sie die Taste RETURN, wenn die Einstellung korrekt ist. Der zweite Bildschirm des Dosierungsmenüs wird mit der neuen Anlauframpeneinstellung angezeigt. Falls Sie andere Parameter ändern möchten, verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um jeden erforderlichen Parameter für die Änderung hervorzuheben.
Auslauframpe
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die Auslauframpenzeile (die erste Zeile im dritten Bildschirm) im Display hervorzuheben. Im Display wird die Auslauframpeneinstellung des letzten Dosierbetriebs angezeigt. Wird der Wert "0" eingestellt, hält die Pumpe abrupt an. Wird der Wert "5" eingestellt, verzögert die Pumpe langsam bis zum vollständigen Halt.
- Falls die angezeigte Einstellung korrekt ist, ist nichts weiter erforderlich. Heben Sie mit den Tasten AUF und AB einfach den nächsten oder den vorherigen Parameter hervor.
- Falls Sie die Einstellung ändern möchten, drücken Sie die Taste RETURN und heben Sie dann mit der Taste AUF oder AB die gewünschte Einstellung hervor: 0, 1, 2, 3, 4 oder 5. (Siehe Beispiel.) Drücken Sie die Taste STOP, wenn der ursprüngliche Wert sofort wiederhergestellt werden soll. Drücken Sie die Taste RETURN, wenn die Einstellung korrekt ist. Der dritte Bildschirm des Dosierungsmenüs wird mit der neuen Auslauframpeneinstellung angezeigt. Falls Sie andere Parameter ändern möchten, verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um jeden erforderlichen Parameter für die Änderung hervorzuheben.
Nachlauf
Die Pumpe kann so eingestellt werden, dass sie nach Beendigung einer Dosierung kurzzeitig rückwärts läuft, damit keine zusätzlichen Tropfen der Flüssigkeit nachlaufen können.
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die Nachlaufzeile (die zweite Zeile im dritten Bildschirm) im Display hervorzuheben. Im Display wird die Nachlaufeinstellung des letzten Dosierbetriebs angezeigt: von 0 bis 1,0; d.h. keine bis eine Umdrehung in Intervallen einer Zehntel Umdrehung.
- Falls die angezeigte Einstellung korrekt ist, ist nichts weiter erforderlich. Heben Sie mit den Tasten AUF und AB einfach den nächsten oder den vorherigen Parameter hervor.
- Falls Sie die Einstellung ändern möchten, drücken Sie die Taste RETURN und erhöhen oder verringern Sie dann mit der Taste AUF oder AB den Rücklauf (Anti-Tropf-Funktion): 0 Umdrehungen bis 1 Umdrehung bei Umdrehungsintervallen von 0,1. (Siehe Beispiel.) Drücken Sie die Taste STOP, wenn der ursprüngliche Wert sofort wiederhergestellt werden soll. Drücken Sie die Taste RETURN, wenn die Einstellung korrekt ist. Der dritte Bildschirm des Dosierungsmenüs wird mit der neuen Rücklaufeinstellung angezeigt. Falls Sie andere Parameter ändern möchten, verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um jeden erforderlichen Parameter für die Änderung hervorzuheben.
Beginnen
Die dritte Zeile im dritten Bildschirm enthält die Option Beginnen.
- Wenn Sie mit der Dosierung beginnen möchten, heben Sie mit der Taste AUF oder AB die Option Beginnen hervor und drücken Sie dann die Taste RETURN. Die Pumpe bietet dem Benutzer die Möglichkeit, den Schlauch zu entlüften. Halten Sie hierzu die Taste START gedrückt. Die Pumpe läuft dann kontinuierlich mit maximaler Drehzahl, bis die Taste START losgelassen wird. Nach dem Entlüften, oder wenn kein Entlüften erforderlich ist, drücken Sie die Taste RETURN. Die Pumpe zeigt die Dosiermenge und die Anzahl der Dosiervorgänge an und wartet dann, bis die Taste START gedrückt wird.
- Falls Sie die Parameter für die nächste Charge noch überprüfen oder ändern möchten, drücken Sie die Taste STOP zweimal nacheinander und gehen Sie dann mit den Tasten AUF und AB zurück durch die Parameterliste.
Einzeldosierungen
Wenn die Taste START gedrückt wird, führt die Pumpe eine Dosierungscharge entsprechend den eingestellten Parametern aus.
Falls die Charge, wie im hier gezeigten Beispiel, so eingestellt wurde, dass nur eine Dosierung vorgenommen wird, hält die Pumpe an, nachdem die Dosis ausgegeben wurde, und wartet, bis die Taste START erneut gedrückt wird. Nachdem eine Dosis ausgegeben wurde, erhöht sich die Anzahl der Dosiervorgänge im Display, wobei die bereits ausgegebene Anzahl protokolliert wird.
Hinweis: Um eine Charge mit nur einer Dosis auszugeben und die Pumpe so einzurichten, dass die Dosiervorgänge/Chargen dabei gezählt werden, müssen Sie sicherstellen, dass für das Dosierintervall ein Wert von "0" Sekunden eingestellt ist. Falls ein anderes Dosierintervall als "0" eingestellt ist, gibt die Pumpe zwar weiterhin Chargen mit nur einer Dosis aus, die Anzahl im Display wird dabei aber nicht erhöht, um anzuzeigen, wie viele Dosiervorgänge/Chargen bereits ausgegeben wurden.
Chargendosierungen
Falls die Charge so eingestellt wurde, dass mehrere Dosierungen mit einem festgelegten Intervall zwischen den einzelnen Dosierungen vorgenommen werden, läuft die Pumpe so lange, bis alle Dosiervorgänge der Charge ausgegeben wurden. Die Anzahl im Display verringert sich mit jeder ausgegebenen Dosis und zeigt damit die Anzahl der noch auszugebenden Dosiervorgänge an. Während des Intervalls zwischen den einzelnen Dosierungen (3 Sekunden im gezeigten Beispiel) wird die Zeit rückwärts gezählt, um anzuzeigen, wie viel Zeit verbleibt, bis die nächste Dosierung beginnt.
Wenn für das Dosierintervall ein Wert von "0" Sekunden eingestellt ist, kann die Charge in einzeln ausgelösten Dosierungen ausgegeben werden, indem die Taste START für jede Dosierung gedrückt wird. Die Anzahl im Display verringert sich mit jeder ausgegebenen Dosis und zeigt damit die Anzahl der noch auszugebenden Dosiervorgänge an.
Nachdem die Charge vollständig ausgegeben wurde, zeigt die Pumpe einen Bildschirm an, der eine Zusammenfassung der Charge enthält und zwei Optionen bietet: erneuter Start der Charge oder Rückkehr zum Menübildschirm, in dem die Chargeneinstellungen geändert werden können.
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die Option Start oder Menü auszuwählen, und drücken Sie dann die Taste RETURN.
- Wenn Sie die Option Start auswählen, zeigt die Pumpe die Dosiermenge und die Anzahl der Dosiervorgänge an und wartet dann, bis die Taste START gedrückt wird, um mit der erneuten Ausgabe der Charge zu beginnen.
Alternative ... Drücken Sie einfach die Taste START. Hinweis: Wenn eine Charge wiederholt wird, besteht keine Möglichkeit, den Schlauch zu entlüften. Falls Sie den Schlauch erneut entlüften möchten, müssen Sie daher erst zum Hauptmenü zurückkehren und dann wie bei einer neuen Charge in das Dosierungsmenü wechseln.
- Wenn Sie die Option Menü auswählen, wird das Hauptmenü angezeigt. Siehe Hauptmenü.
Chargenunterbrechungen
Sie können eine laufende Charge jederzeit durch Drücken der Taste STOP unterbrechen. Die Pumpe hält an und bietet Ihnen vier Optionen: Fortfahren: setzt die Dosierungssequenz dort fort, wo sie unterbrochen wurde; Neubeginn: beginnt die Dosis oder die Charge von Anfang an; Neukalibrierung: kalibriert die Pumpe neu; und Beenden: beendet die laufende Charge und kehrt zum Hauptmenü zurück.
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um eine Auswahl zu treffen. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste RETURN.
- Fortfahren: Wenn Sie die Option Fortfahren auswählen, schließt die Pumpe die Ausgabe der momentanen Dosis ab und stellt die Charge komplett fertig.
- Neubeginn: Wenn Sie die Option Neubeginn auswählen, zeigt die Pumpe die Anzahl der Dosiervorgänge in der Charge sowie die Anzahl der bereits ausgegebenen Dosiervorgänge an. Sie bietet Ihnen zwei Optionen: Neubeginn der unterbrochenen Dosis oder Neubeginn der Charge. Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um eine Auswahl zu treffen. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste RETURN.
- Wählen Sie die Option Dosis neu beginnen aus – die Pumpe gibt dann die unterbrochene Dosis erneut aus und fährt mit der Charge dort fort, wo sie unterbrochen wurde (wie im obigen Beispiel).
- Wenn Sie die Option Charge neu beginnen auswählen, zeigt die Pumpe (wie im obigen Beispiel) die Dosiermenge und die Anzahl der Dosiervorgänge in der Charge an und wartet dann, bis die Taste START gedrückt wird, um mit der Ausgabe der Charge neu zu beginnen.
- Neukalibrierung: (Hinweis: In dieser Anleitung bedeutet "Neukalibrierung" die Anpassung der vorher vorgenommenen Vollkalibrierung. An dieser Stelle ist es nicht möglich, eine neue Vollkalibrierung vorzunehmen. Hierzu müssen Sie erst zum Hauptmenü zurückkehren. Siehe Kalibrierung.) Wenn Sie die Option Neukalibrierung auswählen, können Sie die letzte Dosis überprüfen und die Dosiermenge (innerhalb eines Bereichs von ±25 %) für den Rest der Charge ändern.
- Im Display wird die Flüssigkeitsmenge angezeigt, die bisher bei jeder Dosis ausgegeben worden sein sollte.
- Messen Sie die Flüssigkeitsmenge, die beim letzten Dosiervorgang ausgegeben wurde.
- Wenn die Angabe im Pumpendisplay korrekt ist, drücken Sie die Taste RETURN.
- Wenn die Angabe im Pumpendisplay nicht korrekt ist, verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um die im Display angezeigte Menge an die von Ihnen gemessene Flüssigkeitsmenge anzupassen. Drücken Sie die Taste RETURN, um die Neukalibrierungssequenz zu verlassen.
- Ist eine Anpassung der Flüssigkeitsmenge von über 25 % notwendig, ist es wahrscheinlich, dass die ursprüngliche Kalibrierung falsch ist. Im Display wird dann eine Warnung angezeigt und der ursprüngliche Kalibrierwert wird wiederhergestellt. Sie müssen in diesem Fall eine neue Pumpenkalibrierung vornehmen. Drücken Sie die Taste RETURN, um die Neukalibrierungssequenz zu verlassen.
- Die Pumpe zeigt die vier Optionen erneut an: Fortfahren, Neubeginn, Neukalibrierung und Beenden.
- Verwenden Sie die Tasten AUF und AB, um eine Auswahl zu treffen. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste RETURN.
- Wenn Sie die Option Fortfahren oder Neubeginn auswählen, arbeitet die Pumpe wie oben beschrieben weiter, allerdings mit einer Dosiermenge, die entsprechend der von Ihnen während der Neukalibrierungssequenz vorgenommenen Änderungen angepasst wurde. Wenn Sie die Option Neukalibrierung auswählen, können Sie die Neukalibrierung wiederholen. Wählen Sie die Option Beenden aus, falls die Pumpe keine Neukalibrierung zugelassen hat, weil die erforderliche Anpassung größer als 25 % gewesen wäre. Im Pumpendisplay wird dann das Hauptmenü angezeigt, aus dem Sie eine neue Vollkalibrierung der Pumpe vornehmen können.
- Beenden: Wenn Sie die Option Beenden auswählen, wird wieder das Hauptmenü angezeigt.
16.5 Fernsteuerung
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Ein optionaler Fernsteuerungsfußschalter oder -handschalter von Watson-Marlow kann zum Starten der Dosis oder Charge eingesetzt werden. Die Dosierung beginnt, nachdem der Schalter betätigt wurde. Drücken Sie in einem Notfall die Taste STOP, um die Dosierung zu unterbrechen.
Schließen Sie den Schalter so an, wie es hier gezeigt ist. Als Alternative können Sie ein TTL-kompatibles Logiksignal an Pin 8 anlegen (Tiefpegel 0 V, Hochpegel max. 5 V, Masse an Pin 9).
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 | An die 25-polige D-Buchse darf keine Netzspannung angelegt werden. An die Pins 8 und 9 kann eine Spannung von maximal 5 V TTL angelegt werden. An andere Pins darf jedoch keine Spannung angelegt werden. Anderenfalls können dauerhafte Schäden entstehen, die nicht durch die Garantie abgedeckt sind.
|
17 Fehlersuche
Überprüfen Sie Folgendes, wenn das Display nach dem Einschalten der Pumpe leer bleibt:
- Steht der Spannungswahlschalter in der richtigen Stellung? Der Spannungswahlschalter befindet sich auf der Pumpenrückseite.
- Ist der Netzstromschalter auf der Pumpenrückseite eingeschaltet?
- Wird die Pumpe mit Netzstrom versorgt?
- Ist die Sicherung im Sicherungshalter auf der Pumpenrückseite intakt?
- Ist die Sicherung im Netzstecker (sofern vorhanden) intakt?
Überprüfen Sie Folgendes, wenn die Pumpe läuft, aber keine oder nur eine geringe Fördermenge vorhanden ist:
- Befinden sich Schlauch und Rotor im Pumpenkopf?
- Wird der Pumpe Flüssigkeit zugeführt?
- Ist der Schlauch gerissen oder geplatzt?
- Sind Knicke und/oder Verstopfungen in den Leitungen vorhanden?
- Sind alle Ventile in den Leitungen geöffnet?
- Wird ein Schlauch mit der korrekten Wandstärke verwendet?
- Stimmt die Drehrichtung?
17.1 Fehlermeldungen
Fehler |
Fehlerzustand |
Empfohlene Maßnahme |
0 |
RAM-Schreibfehler |
Versuchen, durch Aus-/Einschalten des Stroms zurückzusetzen. Bei Mißerfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
1 |
RAM-Beschädigung |
Versuchen, durch Aus-/Einschalten des Stroms zurückzusetzen. Bei Mißerfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
2 |
OTP-ROM-Fehler/-Beschädigung |
Versuchen, durch Aus-/Einschalten des Stroms zurückzusetzen. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
3 |
OTP-ROM-Lesefehler |
Versuchen, durch Aus-/Einschalten des Stroms zurückzusetzen. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
5 |
Unbekannter Pumpentyp |
Schnittstellenkarte und -kabel kontrollieren. Versuchen, durch Aus-/Einschalten des Stroms zurückzusetzen. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
7 |
Anzeigestörung |
Händler benachrichtigen. |
8 |
Falsche Taste gedrückt |
Versuchen, Taste erneut zu drücken. Versuchen, durch Aus-/Einschalten des Stroms zurückzusetzen. |
9 |
Motor abgewürgt |
Pumpe sofort anhalten. Pumpenkopf und Schlauch kontrollieren. Zurücksetzen durch Aus-/Einschalten des Stroms eventuell möglich. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
10 |
Tachostörung |
Pumpe sofort anhalten. Zurücksetzen durch Aus-/Einschalten des Stroms eventuell möglich. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
14 |
Überdrehzahl |
Pumpe sofort anhalten. Zurücksetzen durch Aus-/Einschalten des Stroms eventuell möglich. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
15 |
Überstrom |
Pumpe sofort anhalten. System kontrollieren. Zurücksetzen durch Aus-/Einschalten des Stroms eventuell möglich. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
16 |
Überspannung |
Pumpe sofort anhalten. Spannungswahlschalter kontrollieren. Versorgung kontrollieren. Zurücksetzen durch Aus-/Einschalten des Stroms eventuell möglich. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
17 |
Unterspannung |
Pumpe sofort anhalten. Spannungswahlschalter kontrollieren. Versorgung kontrollieren. Zurücksetzen durch Aus-/Einschalten des Stroms eventuell möglich. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
18 |
Watchdog-Störung |
Versuchen, durch Aus-/Einschalten des Stroms zurückzusetzen. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
19 |
Übertemperatur |
Pumpe sofort anhalten. Strom ausschalten. Händler benachrichtigen. |
20 |
Signal außerhalb des Bereichs |
Bereich des analogen Steuersignals kontrollieren. Signal ggf. trimmen. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
21 |
Analoges Übersignal |
Analog-Steuersignal reduzieren. |
22 |
Kein analoges Signal |
Analog-Steuersignal anschließen oder zur Handbedienung zurückkehren. |
33 |
Tastendruck nicht erkannt |
Versuchen, Taste erneut zu drücken. Versuchen, durch Aus-/Einschalten des Stroms zurückzusetzen. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
35 |
Arbeitsüberlastung |
Strom ausschalten. Stromversorgung kontrollieren. Pumpenkopf und Schläuche kontrollieren. 30 Minuten warten. Zurücksetzen durch Einschalten des Stroms eventuell möglich. Bei Nichterfolg qualifizierte Unterstützung hinzuziehen. |
Err |
Allgemeiner Fehlerzustand |
Strom ausschalten. Händler benachrichtigen. |
18 Teilenummern
| Nur Antrieb | Antriebstyp |
Antriebsdrehzahl |
Pumpenkopf |
Netzkabel |
036.3183.00U | Dz |
300 |
- |
UK |
036.3184.00U | Dz |
400 |
- |
UK |
036.3183.00E | Dz |
300 |
- |
Euro |
036.3184.00E | Dz |
400 |
- |
Euro |
036.3183.00A | Dz |
300 |
- |
US |
036.3184.00A | Dz |
400 |
- |
US |
Komplette Pumpeneinheit |
030.3183.RLU | Dz |
300 |
501RL |
UK |
030.3184.3DU | Dz |
400 |
313D |
UK |
030.3184.4DU | Dz |
400 |
314D |
UK |
030.3183.RLE | Dz |
300 |
501RL |
Euro |
030.3184.3DE | Dz |
400 |
313D |
Euro |
030.3184.4DE | Dz |
400 |
314D |
Euro |
030.3183.RLA | Dz |
300 |
501RL |
US |
030.3184.3DA | Dz |
400 |
313D |
US |
030.3184.4DA | Dz |
400 |
314D |
US |
19 323Dz – Ersatzteile
1 | FB0009 | Standfuß |
2 | MN2094T | Abdeckung für Schnittstellenkarte |
3 | FS0003 | Sicherung |
20 323 – Zubehör
520AF | Fußschalter | 059.3002.000 |
520AH | Handschalter | 059.3022.000 |
505AS | Füllständer | 059.5001.000 |
505AL | Dosierlanze | 059.5052.000 |
Schlauchlebensdauer Anwendungsfaktoren, die sich auf die Lebensdauer von Schläuchen in Schlauchpumpen auswirken, sind Pumpendrehzahl und Anzahl der Rollen (Quetschung pro Minute), chemische Verträglichkeit und Viskosität des geförderten Mediums sowie Saug- und Förderdruck. Es sind verschiedene Schlauchmaterialien mit unterschiedlicher Lebenserwartung lieferbar. Außerdem wirken sich auch normale Fertigungstoleranzen auf die Lebensdauer des Schlauchs aus.
Unter optimalen Einsatzbedingungen (kein Saug- oder Förderdruck, Fördern von Wasser in einer sauberen Betriebsumgebung und normale Raumtemperatur) kann die folgende nominale Lebensdauer des Schlauchs erwartet werden:
| 313/314 | 501RL |
Marprene, Bioprene, Sta-Pure und Chem-Sure | weniger als 6.000 Stunden | weniger als 10.000 Stunden |
Silikon | weniger als 250 Stunden | weniger als 250 Stunden |
Andere | weniger als 100 Stunden | weniger als 100 Stunden |
Hinweis: Diese Angaben sind lediglich Richtwerte. Es ist nicht möglich, genaue Angaben zur Schlauchlebensdauer zu machen, außer wenn ein Test unter realen Anwendungsbedingungen durchgeführt wird. |
|
21 Pumpenköpfe 313D und 314D
Der Pumpenkopf 313D hat drei Rollen und ist für größere Fördermengen ausgelegt. Der Pumpenkopf 314D mit vier Rollen arbeitet präziser und pulsationsärmer. Beide Modelle sind für Schläuche mit 1,6 mm und 2,4 mm Wandstärke lieferbar.
Ein neuer Schlauch lässt sich problemlos in den Pumpenkopf einlegen. Beim Schließen des Deckels sorgt eine "Klemm- und Dehnvorrichtung" dafür, dass der Schlauch in einwandfreier Lage und mit der richtigen Spannung fixiert wird.
Standard- und Erweiterungspumpenköpfe verfügen über eine Bajonettkupplung zum schnellen Ein- und Ausbau. Hierdurch werden eine problemlose Reinigung und eine schnelle Einrichtung gewährleistet.
21.1 313D und 314D – Ein- und Ausbau
 | Trennen Sie die Pumpe grundsätzlich von der Netzstromversorgung, bevor Sie den Schutz öffnen oder irgendwelche Positionierungs-, Ausbau- oder Wartungsarbeiten durchführen.
|
Einbau
- Führen Sie die Antriebswelle der Pumpe in den Antriebsschlitz des Pumpenkopfs ein. Richten Sie den Pumpenkopf so aus, dass der Bajonettverschluss in die Grundplatte eingreift. Drehen Sie den Pumpenkopf im Uhrzeigersinn, bis er in senkrechter Stellung einrastet.
Ausbau
- Drücken Sie erst den Verriegelungshebel nach hinten und drehen Sie dann den Pumpenkopf so weit gegen den Uhrzeigersinn, bis er von der Grundplatte abgenommen werden kann.
21.2 313D und 314D – Schlauch einlegen
- Schalten Sie die Netzstromversorgung aus. Heben Sie das aufklappbare Schlauchbett bis zum vollständigen Öffnen an.
- Stellen Sie die Schlauchklemmen auf die richtige Schlauchgröße ein. Das Schlauchbett muss vollständig geöffnet sein. Richten Sie die Skala auf beiden Seiten des Pumpenkopfs gemäß dem benutzten Schlauch aus. Stellen Sie bei rutschigem Schlauch oder bei großer Ansaughöhe die Schlauchklemmen ggf. enger ein, um den Schlauch sicher zu fixieren.
- Wählen Sie ein Schlauchstück aus, das für die Krümmung des Schlauchbetts ausreichend lang ist. Schieben Sie den Schlauch in den geöffneten Pumpenkopf. Der Schlauch darf dabei nicht verdreht oder gegen die Rollen auf Zug beansprucht werden.
- Achten Sie darauf, dass der Schlauch mittig in den Schlauchklemmen ausgerichtet wird. Senken Sie das Schlauchbett vorsichtig ab. Überzeugen Sie sich, dass der Schlauch in den Schlauchklemmen weder zusammengedrückt noch überdehnt wird.
Beim Einsatz von Marpreneschläuchen
Spannen Sie den Schlauch im Pumpenkopf nach einer Betriebsdauer von ca. 30 Minuten nach. Halten Sie hierzu erst die Pumpe an und öffnen Sie dann den Klappdeckel. Warten Sie, bis sich der Schlauch selbsttätig über die Rollen gelegt hat. Klemmen Sie den Schlauch dann wieder fest. Starten Sie die Pumpe wieder. Auf diese Weise wird die normale Dehnung kompensiert, die typischerweise bei neuen Marpreneschläuchen auftritt. Die korrekte Spannung ist eine Grundvoraussetzung für eine lange Lebensdauer des Schlauchs.
21.3 Pumpenköpfe 313D und 314D – Ersatzteile
1 | 033.3411.000 | Dreirollen-Pumpenkopf 313D |
2 | 033.3431.000 | Dreirollen-Erweiterungspumpenkopf 313X |
1 | 033.4411.000 | Vierrollen-Pumpenkopf 314D |
2 | 033.4431.000 | Vierrollen-Erweiterungspumpenkopf 314X |
1 | 033.3511.000 | Dreirollen-Pumpenkopf 313D2 für Schläuche mit 2,4 mm Wandstärke |
2 | 033.3531.000 | Dreirollen-Erweiterungspumpenkopf 313X2 für Schläuche mit 2,4 mm Wandstärke |
1 | 033.4511.000 | Vierrollen-Pumpenkopf 314D2 für Schläuche mit 2,4 mm Wandstärke |
2 | 033.4531.000 | Vierrollen-Erweiterungspumpenkopf 314X2 für Schläuche mit 2,4 mm Wandstärke |
22 313/314 – Fördermengen
Die angegebenen Fördermengen wurden mit Silikonschläuchen bei im Uhrzeigersinn drehendem Pumpenkopf, Förderung von Wasser mit einer Temperatur von 20 °C und einem Saug- und Förderdruck von Null gemessen. Bei kritischen Anwendungen müssen die Fördermengen unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen ermittelt werden.
22.1 313D – 1,6 mm Wandstärke (ml/min)
| 313D |
Drehzahl- bereich | 0,5mm
Nr. 112 | 0,8mm
Nr. 13 | 1,6mm
Nr. 14 | 3,2mm
Nr. 16 | 4,8mm
Nr. 25 | 6,4mm
Nr. 17 | 8,0mm
Nr. 18 |
2–400 U/min | 0,06–12 | 0,14–28 | 0,54–110 | 2–400 | 4,4–880 | 7,2–1400 | 10–2000 |
22.2 314D – 1,6 mm Wandstärke (ml/min)
| 314D |
Drehzahl- bereich | 0,5mm
Nr. 112 | 0,8mm
Nr. 13 | 1,6mm
Nr. 14 | 3,2mm
Nr. 16 | 4,8mm
Nr. 25 | 6,4mm
Nr. 17 | 8,0mm
Nr. 18 |
2–400 U/min | 0,06–12 | 0,12–24 | 0,50–100 | 1,7–340 | 3,8–760 | 6,0–1200 | 8,0–1600 |
22.3 Maximale Anzahl der Pumpenköpfe
| 313D, 314D – Pumpsil (bis 400 U/min) |
| 0,5mm
Nr. 112 | 0,8mm
Nr. 13 | 1,6mm
Nr. 14 | 3,2mm
Nr. 16 | 4,8mm
Nr. 25 | 6,4mm
Nr. 17 | 8,0mm
Nr. 18 |
0–0,5 bar | 6 | 6 | 5 | 3 | 2 | 2 | 1 |
0,5–2 bar | 6 | 6 | 5 | 3 | 2 | 1 | 1 |
| 313D, 314D – Marprene, Bioprene, Tygon, Neoprene, Fluorel (bis 400 U/min) |
| 0,5mm
Nr. 112 | 0,8mm
Nr. 13 | 1,6mm
Nr. 14 | 3,2mm
Nr. 16 | 4,8mm
Nr. 25 | 6,4mm
Nr. 17 | 8,0mm
Nr. 18 |
0–0,5 bar | 6 | 6 | 4 | 2 | 2 | 1 | 1 |
0,5–2 bar | 6 | 6 | 4 | 2 | 2 | 1 | 1 |
| 313D, 314D – STA-PURE, CHEM-SURE (bis 400 U/min) |
| 1,6mm
Nr. 14 | 3,2mm
Nr. 16 | 4,8mm
Nr. 25 | 6,4mm
Nr. 17 | 8,0mm
Nr. 18 |
0–0,5 bar | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
0,5–2 bar | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| 313D2, 314D2 – Pumpsil, Marprene, Bioprene, Tygon, Neoprene, Fluorel, STA-PURE, CHEM-SURE (bis 400 U/min) |
| 0,5mm
Nr. 112 | 0,8mm
Nr. 13 | 1,6mm
Nr. 14 | 3,2mm
Nr. 16 | 4,8mm
Nr. 25 | 6,4mm
Nr. 17 | 8,0mm
Nr. 18 |
0–0,5 bar | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
0,5–2 bar | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
23 Schläuche für Pumpenköpfe 313D und 314D, 1,6 mm Wandstärke
 |
|
|
|
| mm |
| # | Marprene | Bioprene | Chem-Sure |
0,5 |
| 112 | 902.0005.016 | 903.0005.016 |
|
0,8 |
| 13 | 902.0008.016 | 903.0008.016 |
|
1,6 |
| 14 | 902.0016.016 | 903.0016.016 | 965.0016.016 |
3,2 |
| 16 | 902.0032.016 | 903.0032.016 | 965.0032.016 |
4,8 |
| 25 | 902.0048.016 | 903.0048.016 | 965.0048.016 |
6,4 |
| 17 | 902.0064.016 | 903.0064.016 | 965.0064.016 |
8,0 |
| 18 | 902.0080.016 | 903.0080.016 | 965.0080.016 |
| mm |
| # | Tygon | Fluorel | Neoprene |
0,8 |
| 13 |
|
| 920.0008.016 |
1,6 |
| 14 | 950.0016.016 | 970.0016.016 | 920.0016.016 |
3,2 |
| 16 | 950.0032.016 | 970.0032.016 | 920.0032.016 |
4,8 |
| 25 | 950.0048.016 | 970.0048.016 | 920.0048.016 |
6,4 |
| 17 | 950.0064.016 | 970.0064.016 | 920.0064.016 |
8,0 |
| 18 | 950.0080.016 | 970.0080.016 | 920.0080.016 |
| mm |
| # | Pumpsil | Sta-Pure | Butyl |
0,5 |
| 112 | 913.A005.016 |
|
|
0,8 |
| 13 | 913.A008.016 |
|
|
1,6 |
| 14 | 913.A016.016 | 960.0016.016 | 930.0016.016 |
3,2 |
| 16 | 913.A032.016 | 960.0032.016 | 930.0032.016 |
4,8 |
| 25 | 913.A048.016 | 960.0048.016 | 930.0048.016 |
6,4 |
| 17 | 913.A064.016 | 960.0064.016 | 930.0064.016 |
8,0 |
| 18 | 913.A080.016 | 960.0080.016 | 930.0080.016 |
| Hinweis: Chem-Sure- und Sta-Pure-Schläuche mit 1,6 mm Wandstärke werden in 305 mm langen Abschnitten geliefert. |
24 Schläuche für Pumpenköpfe 313D2 und 314D2, 2,4 mm Wandstärke
 | |
|
|
| mm |
| # | Marprene | Bioprene | Pumpsil |
0,5 |
| | | | 913.A005.024 |
0,8 |
| | | | 913.A008.024 |
1,6 |
| 119 | 902.0016.024 | 903.0016.024 | 913.A016.024 |
3,2 |
| 120 | 902.0032.024 | 903.0032.024 | 913.A032.024 |
4,8 |
| 15 | 902.0048.024 | 903.0048.024 | 913.A048.024 |
6,4 |
| 24 | 902.0064.024 | 903.0064.024 | 913.A064.024 |
| mm |
| # | Chem-Sure | Sta-Pure |
|
1,6 |
| 119 | 965.0016.024 | 960.0016.024 |
|
3,2 |
| 120 | 965.0032.024 | 960.0032.024 |
|
4,8 |
| 15 | 965.0048.024 | 960.0048.024 |
|
6,4 |
| 24 | 965.0064.024 | 960.0064.024 |
|
| Hinweis: Chem-Sure- und Sta-Pure-Schläuche mit 2,4 mm Wandstärke werden in 355 mm langen Abschnitten geliefert. |
25 Pumpenkopf 501RL
Die Pumpenköpfe 501RL und 501RL2 sind für Schläuche mit Innendurchmessern bis 8,0 mm geeignet. Der Pumpenkopf 501RL ist werkseitig für Schläuche mit Wandstärken von 1,6 mm eingerichtet, der Pumpenkopf 501RL2 für Wandstärken von 2,4 mm.
Die federbelasteten Rollen optimieren die Lebensdauer der Schläuche. Der Pumpenkopf kann im Uhrzeigersinn betrieben werden, um die Lebensdauer der Schläuche zu verlängern, oder entgegen dem Uhrzeigersinn, um die Förderdrücke zu erhöhen. Der mit einem Werkzeug verriegelbare Pumpenkopfdeckel muss während des Betriebs der Pumpe verriegelt sein.
25.1 501RL und 501RL2 – Installation
 | Trennen Sie die Pumpe grundsätzlich von der Netzstromversorgung, bevor Sie den Schutz öffnen oder irgendwelche Positionierungs-, Ausbau- oder Wartungsarbeiten durchführen.
|
Rotor und Schlauchbett können zum Reinigen oder zum Umsetzen des Schlauchbetts in eine der drei möglichen Positionen vom Antrieb demontiert werden.
Der Rotor wird mit einer Spalthülse auf der Antriebswelle befestigt. Zum Ausbauen des Rotors halten Sie den Rotor fest und drehen Sie die mittige Rotorhalteschraube heraus.
Ziehen Sie den Rotor von der Antriebswelle ab, wobei die Spannhülse auf der Antriebswelle zurückbleiben muss. Falls die Spannhülse am Rotor anhaftet, kann sie dadurch gelöst werden, dass Sie die Rotorhalteschraube wieder etwas eindrehen und dann leicht dagegen klopfen. Überzeugen Sie sich, dass der Stift in der Spannhülse richtig in die Antriebswelle eingreift, wenn Sie den Pumpenkopf wieder zusammenbauen.
Das Schlauchbett der Pumpenköpfe 501RL und 501RL2 ist mit einer Zapfenschraube befestigt. Das Schlauchbett lässt sich in drei Positionen am Antrieb aufsetzen. Zur Änderung der Position drehen Sie die Zapfenschraube des Schlauchbetts heraus. Richten Sie das Schlauchbett neu aus und drehen Sie die Zapfenschraube dann wieder ein. Bauen Sie den Rotor wieder an. Ziehen Sie die Rotorhalteschraube mit einem Anzugsmoment von 3 Nm fest.
25.2 501RL und 501RL2 – Schlauch einlegen
- Schalten Sie die Netzstromversorgung aus. Entriegeln und öffnen Sie den Pumpenkopfdeckel.
- Wählen Sie einen Schlauch mit einer Mindestlänge von 240 mm aus. Legen Sie das eine Schlauchende in eine Schlauchklemme ein.
- Am Rotor befinden sich Schlauchführungsrollen, die den Schlauch während des Einlegens in den Pumpenkopf hineinziehen. Drehen Sie den Rotor vorsichtig, bis der Schlauch von den Schlauchführungsrollen erfasst wird. Drehen Sie den Rotor weiter und führen Sie den Schlauch zwischen die Schlauchführungsrollen ein.
- Nachdem Sie den Schlauch soweit in den Pumpenkopf eingelegt haben, legen Sie das andere Schlauchende in die Schlauchklemme ein.
- Überzeugen Sie sich, dass der Schlauch richtig an das Schlauchbett angepasst ist, damit die längste Lebensdauer des Schlauchs erreicht wird. Ist der Schlauch locker, verdreht oder gestreckt, lösen Sie die Schlauchklemmen und richten Sie den Schlauch neu aus.
- Die Schlauchklemmen sind für verschiedene Schlauchinnendurchmesser geeignet. Zur Anpassung an den jeweiligen Durchmesser dienen Justierhebel in den Schlauchklemmen, die sich hineinschieben und herausziehen lassen. Stellen Sie die Schlauchklemmen so ein, dass der zur Fixierung des Schlauchs erforderliche Druck möglichst gering ist.
- Starten Sie die Pumpe wieder. Lösen Sie die Schlauchklemme an der Saugseite kurzzeitig, während die Pumpe läuft, damit der Schlauch seine natürliche Länge annehmen kann. Halten Sie die Finger vom drehenden Rotor fern. Schließen und verriegeln Sie den Pumpenkopfdeckel nach dem Einlegen des Schlauchs.
Beim Einsatz von Marpreneschläuchen
Spannen Sie den Schlauch im Pumpenkopf nach einer Betriebsdauer von ca. 30 Minuten nach. Halten Sie hierzu erst die Pumpe an und lösen Sie dann die Schlauchklemme an der Druckseite des Pumpenkopfes. Ziehen Sie evtl. lockeren Schlauch vorsichtig aus dem Pumpenkopf und klemmen Sie den Schlauch dann wieder fest. Starten Sie die Pumpe wieder. Auf diese Weise wird die normale Dehnung kompensiert, die typischerweise bei neuen Marpreneschläuchen auftritt. Die korrekte Spannung ist eine Grundvoraussetzung für eine lange Lebensdauer des Schlauchs.
25.3 501RL und 501RL2 – Rotoreinstellungen
Die Pumpenköpfe 501R und 501R2 sind werkseitig so eingestellt, dass mit Watson-Marlow-Schläuchen eine optimale Schlauchlebensdauer gewährleistet wird. Es wird daher empfohlen, von einer Verstellung der Rotoren abzusehen und keine anderen Schläuche einzusetzen.
Wenn der Rotor neu eingestellt werden muss, sollte er für eine korrekte Einstellung an Watson-Marlow eingeschickt werden; oder wenden Sie sich für weitere Informationen an unsere Kundendienstabteilung.
Prüfen Sie die beweglichen Teile des Rotors von Zeit zu Zeit auf Gängigkeit. Schmieren Sie die Drehzapfen und Rollen gelegentlich mit teflonhaltigem Öl.
25.4 Pumpenköpfe 501RL und 501RL2 – Ersatzteile
| 053.0001.L00 | Pumpenkopf 501RL, komplett |
1 | MN0377M | Schutzvorrichtung, verriegelbar |
2 | FN4502 | Verriegelung |
3 | FN2341 | Scharnierschraube |
4 | MN0266M2 | Scharnier |
5 | MNA0114A | Schlauchklemmenset |
6 | FN2332 | Schraube |
7 | MN0011T | Hauptrolle |
8 | MNA0143A | Rotorgruppe 501RL |
9 | SG001 | Federn für 501RL (blau) |
10 | MN0012T | Nachlaufrolle |
- | XX0095 | Schmiermittel, teflonhaltig |
26 501 – Fördermengen
Die angegebenen Fördermengen wurden mit Silikonschläuchen bei im Uhrzeigersinn drehendem Pumpenkopf, Förderung von Wasser mit einer Temperatur von 20 °C und einem Saug- und Förderdruck von Null gemessen. Bei kritischen Anwendungen müssen die Fördermengen unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen ermittelt werden.
26.1 501RL – 1,6 mm Wandstärke / 501RL2 – 2,4 mm Wandstärke (ml/min)
| 501RL, 501RL2 |
Drehzahl- bereich | 0,5mm
Nr. 112 | 0,8mm
Nr. 13 | 1,6mm
Nr. 14 | 3,2mm
Nr. 16 | 4,8mm
Nr. 25 | 6,4mm
Nr. 17 | 8,0mm
Nr. 18 |
1–300 U/min | 0,04–13 | 0,12–37 | 0,43–130 | 1,9–560 | 4,0–1200 | 6,4–1900 | 10–3000 |
27 Schläuche für Pumpenköpfe 501RL, 1,6 mm Wandstärke
 | |
|
|
| mm |
| # | Marprene | Bioprene | Chem-Sure |
0,5 |
| 112 | 902.0005.016 | 903.0005.016 |
|
0,8 |
| 13 | 902.0008.016 | 903.0008.016 |
|
1,6 |
| 14 | 902.0016.016 | 903.0016.016 | 965.0016.016 |
3,2 |
| 16 | 902.0032.016 | 903.0032.016 | 965.0032.016 |
4,8 |
| 25 | 902.0048.016 | 903.0048.016 | 965.0048.016 |
6,4 |
| 17 | 902.0064.016 | 903.0064.016 | 965.0064.016 |
8,0 |
| 18 | 902.0080.016 | 903.0080.016 | 965.0080.016 |
| mm |
| # | Tygon | Fluorel | Neoprene |
0,8 |
| 13 |
|
| 920.0008.016 |
1,6 |
| 14 | 950.0016.016 | 970.0016.016 | 920.0016.016 |
3,2 |
| 16 | 950.0032.016 | 970.0032.016 | 920.0032.016 |
4,8 |
| 25 | 950.0048.016 | 970.0048.016 | 920.0048.016 |
6,4 |
| 17 | 950.0064.016 | 970.0064.016 | 920.0064.016 |
8,0 |
| 18 | 950.0080.016 | 970.0080.016 | 920.0080.016 |
| mm |
| # | Pumpsil | Sta-Pure | Butyl |
0,5 |
| 112 | 913.A005.016 |
|
|
0,8 |
| 13 | 913.A008.016 |
|
|
1,6 |
| 14 | 913.A016.016 | 960.0016.016 | 930.0016.016 |
3,2 |
| 16 | 913.A032.016 | 960.0032.016 | 930.0032.016 |
4,8 |
| 25 | 913.A048.016 | 960.0048.016 | 930.0048.016 |
6,4 |
| 17 | 913.A064.016 | 960.0064.016 | 930.0064.016 |
8,0 |
| 18 | 913.A080.016 | 960.0080.016 | 930.0080.016 |
| Hinweis: Chem-Sure- und Sta-Pure-Schläuche mit 1,6 mm Wandstärke werden in 305 mm langen Abschnitten geliefert. |
28 Marken
Watson-Marlow, Bioprene, Pumpsil und Marprene sind Marken von Watson-Marlow Limited. Tygon ist eine Marke der Saint Gobain Performance Plastics Company. Fluorel ist eine Marke von 3M. Sta-Pure und Chem-Sure sind Marken von W.L.Gore and Associates.
29 Warnung vor dem Einsatz der Pumpen an Patienten
Warnung Diese Geräte sind nicht für den Einsatz an Patienten bestimmt. Sie dürfen nicht für Anwendungen eingesetzt werden, bei denen sie direkt mit Patienten verbunden werden.
30 Dokumentenhistorie
m-323dz-d-03.htm: Watson-Marlow 323Dz Erstveröffentlichung: 12 03.
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